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AUSZUG AUS DEM BERICHT ÜBER DIE LANGE REISE EINES DEUTSCHE IN DAS LAND DER GAUCHOS

Montura de Gaucho
Die Fiesta der Gauchos ist monumental. 1.500 Pferde, jedes einmalig geschmückt, dazu Gauchos aus allen Regionen Argentiniens, teilweise mit weiter Anreise ... man weiss nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Die prächtigen Sättel, die aufwendigen Kopfstücke - oftmals silberverziert, kunstvolle Arbeiten die niemals kitschig wirken.
Die schönsten Teile sind an die 100 Jahre alt, sie werden ehrfürchtig behandelt und von Generation zu Generation weitergegeben. Eine komplette, schön verzierte Ausrüstung hat einen Wert von über 2.000 $. Dafür muss ein Gaucho lange und hart arbeiten.
Der argentinische Sattel - die "montura" - baut sich wie folgt auf:

  • Die unterste Schicht ist eine Decke (lona), die als Schweisstuch (sudadera) dient und leicht Falten wirft, wenn man beim Satteln nicht aufpasst.

  • Danach folgt eine Wolldecke (manta), dann eine Filzmatte (mandil), die zur Polsterung dient. Früher diente sie dem Gaucho bei grossen Viehtrieben auch als Nachtlager.

  • Dann kommt der eigentliche Sattel (bastos), das sind zwei mit Stroh gefüllte Lederwülste, jeweils auf einer Ledermatte und mit Lederbändern miteinander verbunden. Einen Sattelbaum gibt es dabei nicht.

  • Darüber wird eine starkes Lederstück von 20 x 30 Zentimetern gelegt, an dem der Sattelgurt, aber auch die Steigbügel befestigt werden (cincha).

  • Darüber legt der Gaucho ein dickes Lammfell (cojinillo) und schliesslich als letzte Schicht

  • ein spezielles Leder (sobrepuesto) vom carpincho. Das ist ein einheimisches Nagetier mit Borsten. Entfernt man die Borsten, entsteht eine natürliche Perforation des Leders, was die Durchlüftung fördert und ein Schwitzen auf dem Lammfell bei hohen Temperaturen verhindert. Dieses Leder ist enorm teuer und wird auch für Handtaschen, Schuhe etc. verarbeitet.

  • Die beiden obersten Komfortschichten beim Sattel - Fell und Leder - werden dann wieder mit einem Lederstreifen (pegual) verzurrt.

Es ist schon ein gehöriges Paket, was der Reiter unter dem Popo hat. Es ist vom Gewicht her sehr leicht und komfortabel. Bei langen Ritten in unebenem Gelände tausche ich diese montura gerne gegen meinen besten Westernsattel ein. Es gibt nichts Bequemeres. Allerdings ist man weit weg vom Pferd, sensible Einwirkungen über den Sitz sind daher schwierig.


Dieser Bericht schildert kurz unsere 100jährige Gewerbegeschichte zwischen Deutschland und Argentinien

Brandenburgisches Tor in Berlin Deutschland

Berlin

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Mein Grossvater war Schumacher in Berlin. Zu Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, begann mein Vater ihm bei seiner Arbeit zu helfen. Auch mein Onkel war Schuhmachermeister in Eichwalde bei Berlin.

Im Jahre 1923 emigrierte mein Vater nach Argentinien. Ich ging den umgekehrten Weg: 1968 übersiedelte ich von Buenos Aires, Argentinien, nach Berlin, wo ich bis Mitte der 90er Jahre lebte. Dort machte ich 1983 meinen Meister im Schuhmacherhandwerk. Ich besass ein Schuhverkaufslokal und eine Schuhmacherwerkstatt. 1997 kehrte ich dann nach Argentinien zurück.

Nach sehr wertvollen und bereichernden Erfahrungen in Deutschland, sowie nach Erfassen des Geschmacks und der Wünche des deutschen und  mitteleuropäischen Markts, begann ich, mich dem Geschäft mit Stiefeln, Sätteln und anderen Lederwaren in Zusammenarbeit mit Schuh-(Stiefel-)machern und Sattlermeinstern zu widmen. Von Argentinien aus und für alle Winkel der Welt, gewährleisten wir Arbeiten von hoher Qualität auf einer Vertrauensbasis im Umgang mit jedem unserer Kunden.

Obelisk in Buenos Aires Argentinien

Buenos Aires

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